Die Entführung … en-femme

Ich hatte eine wunderbare Karte zur „Entführung aus dem Serail“ im Wiesbadener Staatstheater

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II Rang Mitte links Reihe 3 Platz 138 …. also echte Mitte; da ich absichtlich spät kam, durften alle aufstehen und ich bin so nah durchgestöckelt, daß alle einen direkten Blick auf mein Dekoltee hatten

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Doch der Reihenfolge nach …Am Nachmittag begann das Chaos … Susanne vor dem Kleiderschrank —- ohhh je! Ich habe leider etwas zugelegt, so daß mir meine Lieblingsröcke nicht mehr passen 😦

Schließlich hatte ich einen schwarzen Lederrock mittlerer Länge, der hinten mit einem duchgänguigen RV zwischen normaer Schrittweite und Humpeln zu variieren ist. Dazu ein Abendtop mit Wasserfallkragen … und dann kam mir de Idee, diesen Wasserfall zumindest zum Teil so zu drapieren (hinter die sehr stramme BH-Schale), daß mehr von meinem gepushten Busen zu sehen ist – ganz shön gewagt. Der Rest ist Routine: Schmuck, dezentes Augen-Make-Up, Lippenstift

und dann: die Heels 20170123_214123Echte Mörderteile, die aber wegen des dezenten Plateaus super bequem sind.

In Wiesbaden … ich war eh viel zu früh … in der Innenstadt, aber weit weg zum Theater einen Parklatz … und dann Stöckeln und im Schaufenster meine Reflexionen bewundern

Dann im Theater an den Schalter mit den resevierten Karten, meine wurde mir mit einem Lächeln und „Willkommen und viel Freude Frau Seide“ übergeben. Die restlichen Besucher strömten so langsam herein ich ging hinauf in den 2. Rang … wohl wissend und genießend, daß hinter mir meine Schritte verfolgt wurden.

Oben gab ich meinen Mantel ab und stellte mich mit einem Glas Sekt an einen Stehtisch mit direktem Blick auf einen Spiegel – sehr zentral, sehr offen.

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Die „Entführung“ selbst … klasisch mit moderenen Elementen (Maschinengewehr, Burka, Waffenhandel, zerbombte Häuser, …) … nicht so mein Ding.

Daher mischte ich mich in der Pause unten im Foyer nochma unter die Leute und genoß die Blicke — beim 2. Läuten stöckelte ich wieder hinauf, holte meinen Mantel und verließ das Theater um auf dem Weg zum Auto noch ein paar Aufnahmen zu machen

Da es mir sowieso mehr um das „mich zeigen“ als um Mozart geht … ging der Abend für mich sehr schön zu Ende … auch ohne „Entführung“

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